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Pflegearbeiten auf dem jüdischen Friedhof im Jahr 2010

Bei schönem Wetter und gut gelaunt traf sich eine kleine, sehr engagierte Gruppe am 10. und 11. August zum diesjährigen Pflegeeinsatz auf dem Jüdischen Friedhof.
Die einen schnitten allzu üppigen Bewuchs auf einzelnen Gräbern zurück oder befreiten Einfassungen und Grabplatten von dickem Moosbelag, so dass die Inschriften wieder lesbar wurden. Andere putzten Granitsteine, um der hartnäckigen Flechten Herr zu werden oder arbeiteten sich im ältesten und damit pflegeintensivsten Teil des Friedhofs voran. Hin und wieder kam es zu anregenden Gesprächen mit kleinen Besuchergruppen, die entweder zufällig die offene Tür zu einem kurzen Besuch nutzten oder z. B. gezielt aus Bad Soden angereist waren.

Wir danken allen Helfern für ihren freudigen und tatkräftigen Einsatz.

Text: Beate Goetz

wenn Grabsteine reden könnten ...

aber sie reden zu uns auch durch die Zeiträume, in denen diese Menschen lebten. Wir kennen die Geschichte dieser Zeit und können Schicksale erahnen.

Grabsteine wieder "zum Reden bringen..."wieder sichtbar: Max Wolf geb. 26. April 1860; gest. 21. August 1939wieder sichtbar: Frau Leon Feist Sara geb. Grünbaum geb. 12. Februar 1856, gest. 7. August 1938Grabplatte zu Beginn ...... während der Arbeit ..... und zum Abschluss die Feinarbeitwieder sichtbar: Henriette Meyer, geb. Wolf1853 - 1938Arbeiten mit einem "krummen Rücken!"