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Aktivitäten im Jahr 2018

Szenische Lesung "Kraft durch Feuer - die Nacht des 9. November 1938"

11.11.2018: In Erinnerung an das Novemberpogrom vor 80 Jahren hat die "Alte Werkstatt", eine Kooperation des Binger Seniorenbeirats und der Binger Musikschule, das Drama "Kraft durch Feuer" des Autors Rudolf Frank (Enkelsohn des Binger Ehrenbürgers Dr. Isaak Ebertsheim) als Szenische Lesung zum 3. Male, dieses Mal in der Hildegard-Gedächtniskirche in Bingerbrück, aufgeführt.
Der Arbeitskreis Jüdisches Bingen übernahm die Schirmherrschft und zwei Künstlerinnenn des Binger Vereins TifTuf begleiteten die Veranstaltung musikalisch.

Kinderbuch - Stolpersteine oder als die Synagogen brannten

9.11.2018: Im Auftrag des Arbeitskreises Jüdisches Bingen hat der Grafiker Marcus Gräff aus Weiler ein kindergerechtes und für diese Zielgruppe verständliches Büchlein zu den Aktionen "Stolpersteine" und zur Judenvernichtung unter dem NS-Regime bildlich aufbereitet.

Das Pogrom vom 10. November 1938 in Bingen

9.11.2018: die Historikerin Dr. Birgit Bernard, die Auftrag der Stadt derzeit eine Monografie zur NS-Zeit in Bingen erarbeitet, stellte erstmals auf wissenschaftlicher Grundlage den Ablauf von Pogrom und die Synagogenzerstörung in bingen vor. Nach Auswertung der Polizei- und Gerichtsakten des Nachkriegsprozesses im Jahr 1950 lassen sich ie Ereignisse vom 9. /10. November 1938 jetzt in ihren wichtigsten Umrissen konstruieren. Die Rolle von aktiv Beteiligten und die der passiven Zuschauer sind jetzt erkennbar.
Das Buch dazu wird Ende November vorgestellt.

Studientage zur Geschichte der Juden in Bingen

27.10.-28.10.2018: Anlässlich des 20jährigen Bestehens des Arbeitskreises Jüdisches Bingen bot ein Studientag im Museum am Strom Gelegenheit, neuere Forschungsergebnisse zur Geschichte der Juden am Mittelrhein kennenzulernen.

Veranstalter waren die Stadt Bingen / Kulturamt in Kooperation mit dem Arbeitskreis Jüdisches Bingen und dem AMIGJ an der Universität Trier.

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Der Heilige Jude von Bingen

Am 28.11.2018 stellte Professor für Judaistik Dr. Karl Erich Grözinger im Rahmen einer Veranstaltung der Studientage zum 20jährigen Bestehen des Arbeitskreises Jüdisches Bingen (AKJB) das neue von ihm geschriebene Büchlein "Der Heilige Jude von Bingen - Rabbi Adam Ba'al Schem" vor. Diese Veranstaltung war mit etwa 100 Besuchern im Binger Caritashaus gut besucht.

Dieses Büchlein, erschienen als 9. Büchlein in der Buchdokumentation des AKJB, berichtet Merkwüdiges von dem Wundermann Rabbi Adam, der in Bingen geboren und in Bingen beerdigt worden sein soll. Prof. Grözinger gab hierzu eine Einführung, stellte den geschichtlichen Bezug her und ließ einige Legenden plastisch vor den Augen der Zuhörer virtuell wiedererstehen und endete mit einem Vermächtnis für Bingen in der Erwartung, dass das Grab des Heiligen auf dem jüdischen Binger Friedhof doch noch aufgedeckt wird.

Auf Spurensuche

Enkelinnen von Julius Simon und Nachkommen des Weingroßhändlers Seligmann Simon besuchten Bingen in Begleitung von Beate Goetz (Lesen Sie mehr)

Spende des Unternehmers Ludger Lüning

BINGEN - (söh)-16.10.2018: Im vergangenen Jahr wurde Ludger Lüning mit dem Unternehmerpreis des Handwerks als Unternehmer des Jahres für sein Lebenswerk als Unternehmer ausgezeichnet. Sein Backhaus hat Lüning von Grund auf aufgebaut, welches als Vorbild für die gesamte Region dient wofür er ein Preisgeld von 5000 Euro erhielt.
Das Preisgeldsgeld behält Lüning nicht für sich selbst sondern gibt es weiter an Institutionen und Initiativen, die sich um Bingen besonders verdient gemacht haben.
2500 Euro erhält die Ganztagsschule Grundschule an der Burg Klopp, die damit neue Geräte im Außenbereich finanzieren kann.
Die anderen 2500 Euro gehen an den Arbeitskreis Jüdisches Bingen (AKJB), der die jüdische Geschichte Bingens aufarbeitet. Mit der Spende möchte der Arbeitskreis Ron Leeser die Anreise nach Bingen ermöglichen. Leeser, dessen Eltern zu den 150 aus Bingen deportierten und ermordeten Juden gehörten, hält  im Rahmen der Studientage zum 20jährigen Bestehen des  AKJB und zum 80jährigen Gedenken an die Pogromnacht am 9. November einen Vortrag.
Für die Spende dankte neben Hermann-Josef Gundlach, Vorsitzender des AKJB, stellvertretend Oberbürgermeister Thomas Feser.

Bundeministerin Julia Klöckner besuchte den Arbeitskreis Jüdisches Bingen

Anlass für den Besuch der Bundesministerin Julia Klöckner war das 20-jährige Bestehen des Arbeitskreises Jüdisches Bingen
Lesen Sie mehr in der Neuen Binger Zeitung bzw. Promotion-Magazin BIG

Jüdischer Stadtplan

Am 22. Juni 2018 war es soweit, der neu von Luise Lutterbach konzipierte jüdische Stadtplan konnte von Oberbürgermeister Feser, dem Leiter der Tourist-Information Georg Sahnen und dem Arbeitskreis Jüdisches Bingen vorgestellt werden, rechtzeitig für den jüdischen Stadtrundgang mit Luise Lutterbach (lesen sie mehr)

Der Turm, von dem der Opa sprach?

Familie McMillen aus Maryland/USA begibt sich in Bingen auf die Spuren ihrer Vorfahren.
Bericht von Beate Goetz (Lesen Sie mehr)

Rückkehr an den Orten der Kindheit

91-jährige Doris Herzberg aus Mexiko besucht mit Töchtern am 31. Mai 2018 Bingen
Bericht von Beate Goetz (lesen Sie mehr)

Besuch der neuen Mainzer Synagoge

Am 18. April 2018 besuchten Mitglieder des Arbeitskreises Jüdisches Bingen und der Historischen Gesellschaft Bingen die im Jahr 2010 neu eröffnete Synagoge in Mainz. Sie steht am Platz der alten, in der Pogromnacht 1938 zerstörten, Hauptsynagoge in der Hindenburgstraße in der Mainzer Neustadt. Der ehemalige Politiker und von 2006 bis 2010 Präsident der Deutsch-Israelitischen Gesellschaft Dr.h.c. Johannes Gerster führte als kompetenter Kenner die Besucher durch die Synagoge.

Bilder vom Vorsitzenden des AKJB, Hermann-Josef Gundlach

Eine beklemmende Erfahrung

AZ-30.01.2018: Szenische Lesung - Kraft durch Feuer des Autors Rudolf Frank wurde am 28. Januar 2018 zum zweiten Mal aufgeführt; dieses Mal im Gemeindesaal der Büdesheimer Christuskirche
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