. . STARTSEITE | KONTAKT | IMPRESSUM

Verlegung Stolpersteine im Jahr 2009

Bingen-Innenstadt:
Simon; Edmund und Meta
Mainzerstraße 45
Freundlich; Siegfried, Carola
Hospitalstraße (MVB)
Stern
; Alfred
Hospitalstraße (MVB)
Rosam; Juliane
Schmittstr. 35
Feist; Thekla, Lotte, Ellen
Schloßbergstr. 4-6
Kahn; Selma, Klara
Schloßbergstr. 4-6
Mayer; Max
Schloßbergstr. 18
Lazarus; August
Am Burggraben 1
Gross; Ernst und Selma
Gaustraße 11
Simon; Pauline
Gaustraße 11
Gross; Ella
Gaustraße 21

Bingen-Büdesheim:
Bermann; Felix, Delphine, Amalie
Burgstraße 8
Feist; Siegfried, Klara, Mathilde
Kaufmann; Jenny
Saarlandstr. 162

24 weitere Stolpersteine im Jahr 2009

In der Stadt erinnern nun bereits 56 Steine an das Schicksal Binger Juden

Bei der Einlassung der drei Steine vor dem Haus in der Gaustraße 11 wurden Steine im Andenken an das Ehepaar Ernst und Selma Gross sowie für deren Mutter Pauline Simon verlegt. Alle drei wurden im Jahr 1942 deportiert.

In Bingen und Büdesheim wurden vergangene Woche 24 weitere „Stolpersteine' verlegt. BINGEN (jow) — Vor vier Jahren wurden in Bingen die ersten beiden „Stolpersteine' zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt. Mit der erneuten Verlegung von Steinen in der vergangenen Woche sind es nun insgesamt 56 Steine. Der Arbeitskreis Jüdisches Bingen freut sich, dass nun mit den weiteren 24 Stolpersteinen, die vergangenen Freitag im Stadtgebiet verlegt wurden, auf das Schicksal von insgesamt 56 Binger Juden aufmerksam gemacht wird. Der Arbeitskreis steht seit 1997 in regelmäßigem Briefkontakt mit ehemaligen Binger Juden oder deren Nachkommen. Auf den Stolpersteinen, die auf dem Pflaster vor den Anwesen angebracht wurden, in denen die Menschen einst wohnten, ist auf der Metallplatte der jeweilige Name eines Holocaust-Opfers eingraviert. Für Dr. Josef Götten, Vorsitzender des Arbeitskreises, sind die etwa zehn mal zehn Zentimeter großen „besondere Stempel für die Erinnerungs- und Gedenkkultur der Stadt'. Die neuen Gedenksteine wurden von Gunter Dennig in der Mainzer Straße 45, Schmittstraße 33-35, Schlossbergstraße 6 und 18, Gaustraße 11 und 21 sowie Am Burggraben 1 verlegt. Erstmals wurden zudem auch in Büdesheim Steine verlegt (Saarlandstraße 162 und der Burgstraße 8).

(zurück)